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Studientag des Lehrerkollegiums der Real…

26-04-2017 Hits:918 News

Liebe Eltern, liebe Schüler! Das Lehrerkollegium der Realschule plus Remagen führt am Dienstag, den 02.05.2017 einen Studientag durch. Dieser Tag dient der Fortbildung der Kollegen, damit diese neue Anregungen aus Wissenschaft,Technik...

Jeder kann etwas für den Frieden tun! Pr…

27-03-2017 Hits:1317 News

Jeder kann etwas für den Frieden tun! Projekt „Friedenstauben“ – Ausstellungseröffnung mit Lesung

Am Samstag, dem 11.03.17 wurde die Ausstellung „Friedenstauben“ im Rahmen der 2. Ahrweiler Freiheitswochen mit einer feierlichen Veranstaltung im Foyer der Rheinhalle Remagen eröffnet.Das Projekt „Friedenstauben“ ist ein gemeinschaftliches Kulturprojekt...

Die Seifenkocher

Flüchtlingskinder stellen selbst Seife her

Sie ist weltbekannt und wird auch seit vielen Jahren in Deutschland vertrieben: die berühmte Lorbeerseife aus der syrischen Stadt Aleppo. Nun ist Aleppo seit drei Jahren einer der Hauptschauplätze des syrischen Bürgerkrieges und es wird längst keine Seife mehr in der uralten Stadt hergestellt und die Fabrikationsanlagen wie auch ihr berühmter Basar liegen in Schutt und Asche.

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ konnten kürzlich Flüchtlingskinder u.a. aus Aleppo selbst ein Stück Heimat in Remagen erleben: Unter Anleitung von Münteha Bulut und Tanja Wilms und als gemeinsame Veranstaltung des Remagener Schulzentrums und des Arbeitskreises für entwicklungspolitische Bildung e.V. (AeB) „kochten“ die Kinder ihre eigene Aleppo-Seife. Zu den Zutaten gehörten neben Oliven- und Kokosöl insbesondere Lorbeerblattöl. Dieses Öl ist seit dem Mittelalter für seine heilsamen Wirkungen für die Haut bekannt und wird der Mischung bis zu einem Viertel beigefügt. 

Ruaa, Baschar und Delschad aus Aleppo zusammen mit Amr und Ali aus anderen Teilen Syriens sowie Vedrana aus Bosnien waren begeistert bei der Arbeit und konnten nach einer Stunde Erhitzen, Mischen und Rühren ihr fertiges Produkt in die Form gießen. Nun heisst es allerdings Geduld haben: Der frische „Seifenbarren“ mußte 24 Stunden langsam abkühlen und wurde dann in die passenden Seifenstücke geschnitten. Diese müssen dann allerdings noch genau einen Monat reifen, bevor die Remagener Aleppo-Seife dann auch zu Hause an die durch den Krieg zerstörte syrische Heimat erinnern kann.

AeB-Vorsitzender Frank Bliss als Initiator der Aktion verwies in diesem Zusammenhang auf weitere Angebote hin, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ derzeit laufen: die fast täglich stattfindende Betreuung von Schulkindern mit Migrationshintergrund, zwei Mal in der Woche Mädchensport im Remagener Jugendbahnhof, den Mädchentreff ebenfalls im Jugendbahnhof oder Highights wie den geplanten Besuch im Bad Neuenahrer Kletterwald oder ein Ausflug nach Bad Bodendorf zum „Schwanenteich“. Unterstützt werde die Initiative auch durch das Rheinland-Pfälzer Landesministerium für Integration sowie Zuwendungen u.a. seitens der Kreissparkasse und der Volksbank RheinAhrEifel.

Frank Bliss, Vorsitzender

Arbeitskreis für entwicklungspolitische Bildung e.V., Remagen

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